| Datum | Ereignis |
| 2005-07-23 | Wieder zu Hause |
| Müde warten wir auf dem grossen Flughafen von Amsterdam auf unseren Weiterflug nach Zürich. Dieser hat Verspätung, so dass wir erst gegen Mittag müde, aber erfüllt mit vielen Eindrücken ankommen. Das Reisegepäck ist recht bald ausgepackt. Viel länger wird es dauern, bis wir alle Eindrücke des vergangenen Monats einigermassen verarbeitet haben. Wir sind sehr dankbar für all das Erlebte. |
| 2005-07-22 | Rückflug |
| Nach einem Frühstück in einem nahe gelegenen Strassencafe machen wir uns auf zum Flughafen. Ohne Probleme erreichen wir diesen schneller als erwartet, können dort das Auto abgeben, die Zollformalitäten erledigen und einchecken. Danach warten wir - halb gelangweilt, halb ungeduldig - darauf, dass wir an Bord gehen können. Kurz nach Mittag ist es so weit und um ein Uhr heben wir ab. Bald schon verschwindet Kanada unter einer dichten Wolkendecke. Nur wenige male können wir einige Blicke durch die Wolken nach unten erhaschen. Ein spezielles Schauspiel erleben wir über Grönland. Dort sehen wir, wie die Mitternachtssonne die obersten Bergspitzen beleuchtet, während am Horizont der Vollmond aufgeht. Auch von der Ostküste Islands erhaschen wir einige Blicke, bevor sich die Wolkendecke wieder schliesst. Am folgenden Morgen landen wir wohlbehalten in Amsterdam. |
| 2005-07-21 | Zurück nach Vancouver |
| Heute ist unser letzter Tag in Kanada. Wir beginnen, unser Gepäck, welches wir bisher sehr konfortabel einfach ausgebreitet hinten in unserem grossen Van ausgelegt haben, in eine flugzeugfertige Form zu bringen. Dann führt unser Weg durch das lower main land - einmal mehr eine ganz andere Gegend - zurück nach Vancouver. Der Sommer scheint nun Einzug gehalten zu haben - wir geniessen schönes Wetter und nutzen dieses, einen der Stadtberge, den Mt. Seymour, zu besteigen. Von dort geniessen wir eine herrliche Sicht über das Meer Richtung Vancouver Island und in die Berge im Osten. In einem gemütlichen Restaurant lassen wir den letzten Abend unserer Reise ausklingen. |
| 2005-07-20 | Vine Route im Okanagan |
| Auch für Wein ist das Okanagan-Tal bekannt. Vorbei an unzähligen Weingütern führt unser Weg bis an die Grenze zur USA. In einigen dieser Güter degustieren wir den einen oder anderen lokalen Tropfen. Während uns die roten Weine nicht sonderlich überzeugen, sind die weissen dafür um so besser. Entlang der Strasse hat es viele Fruchtstände, die Hautfarbe der Leute ist je südlicher, um so dunkler - man hat mehr den Eindruck, Richtung Mexiko als in Kanada unterwegs zu sein. In Oosoyos nehmen wir ein Bad im schönen und warmen See und staunen über Kanadas einzige Wüste - entsprechend trocken und heiss ist es hier. Offensichtlich haben wir endlich das schöne Wetter gefunden. |
| 2005-07-19 | In die Luft! |
| Unser nächstes Ziel ist das Okanagan Valley, der Frucht- und Gemüsegarten Kanadas. Gerade bevor wir die Berg- und Gletscherwelt endgültig verlassen, fahren wir zufällig an einem Schild vorbei, welches Gletscherrundflüge im Helikopter anpreist. Da wir auf der Hochzeitsreise sind, wollen wir uns so eine Gelegenheit nicht entgehen lassen (Lukas war noch nie in einem Helikopter, Barbara nur für einen ganz kurzen, aber um so intensiveren Flug). Dreissig Minuten lang geniessen wir es, die wunderschöne Berg- und Gletscherwelt mit den weiten Wäldern von oben zu betrachten. Um Mt. Begbie durch die Monashee-Berge fliegen wir vorbei an steilen Gletscherabbrüchen und durch tiefe Täler mit vielen Gletscherseen. Nur den Grizzlybär, der angeblich in einem dieser Gebiete oft zu sehen sei, entdecken wir nicht. Voll Eindrücke fahren wir - jetzt wieder in gewohnt langsamem Auto-Tempo - weiter nach Westen in das Okanagan-Tal. In Vernon übernachten wir auf einem kleinen Zeltplatz, direkt neben einem kleinen Flüsschen und in unmittelbarer Nähe des Stadtstrandes von Vernon - leider, wie wir erst um vier Uhr morgens merken, auch in umittelbarer Nähe eines Rangierbahnhofes, wo ab dieser Zeit die Züge mit lautem Getöse zusammengestellt werden. |
| 2005-07-18 | Mt. Revelstoke |
| Da wir auch heute keinen Platz erhalten für den Bus nach Lake O'Hara und wir nicht fit genug sind für die 13 km Wanderung der Strasse entlang bis zum See, entschliessen wir uns, westwärts zu fahren. Via Glacier National Park, wo wir das Visitor Center mit interessanten Ausstellungen zur Geschichte der Gegend besuchen, fahren wir nach Revelstoke, wo wir einen schönen Abendspaziergang auf dem Mt. Revelstoke mit herrlicher Aussicht und anschliessendem feinen Nachtessen in der Stadt geniessen. |
| 2005-07-17 | Iceline Trail |
| "Ihr müsst unbedingt zum Lake O'Hara gehen!" sagt man uns überall. Es sei wunderschön dort. Leider ist uns das Glück nicht hold, wir haben keine Chance, einen der begehrten Plätze im Bus zu erhalten, welcher die Touristen dorthin bringt. So entschliessen wir uns zu einer alternativen Wanderung, welche gemäss Aussagen von Lokals beinahe so schön und auch sehr eindrücklich sei. Hinten im Yoho Valley führt der Iceline Trail von den Takakka Falls steil hoch bis über die Baumgrenze, den Gletschern entlang in ein Seitental mit einer Berghütte und durch das Tal wieder zurück zum Ausgangspunkt. Dieser Trail hat sich wirklich gelohnt! |
| 2005-07-16 | Sightseeing in Banff |
| Einmal mehr werden wir von Regen geweckt. Deshalb nehmen wir es gemütlich und geniessen das Chateau noch bei einem feinen und ausgedehnten Frühstück. Danach fahren wir nach Banff, besichtigen kurz das Städtchen (man hat Banff wirklich sehr bald gesehen) und dann fahren wir richtung Field im Yoho National Park, wo wir in einem gemütlichen B&B übernachten. |
| 2005-07-15 | Chateau Lake Louise |
| In Lake Louise sind die Grizzlybären los. Zwar haben wir noch keinen gesehen, aber für viele Trails muss man mindestens zu sechst unterwegs sein, um sie benützen zu dürfen. Wir entscheiden uns für einen "bärensicheren" Trail zu einem tollen Aussichtspunkt, von wo aus wir ins Paradise Valley und die umliegende Gletscherwelt sehen. Den Abend verbringen wir im Chateau Lake Louise mit Karin Dietrich. Sie kann uns auch ein wunderbares Zimmer zu einem sehr guten Preis vermitteln. |
| 2005-07-14 | Weiter bis nach Lake Louise |
| Morgens früh vor dem grossen Touristenansturm geniessen wir die Ruhe am Lookout zum Lake Peyto. Dann machen wir eine unerwartet schöne Wanderung bis auf einen Aussichtspunkt in der Nähe (ohne bezeichneten Trail, aber mit gutem Weg), von welchem wir einen grossen Teil des Tals überblicken, durch welchen der Icefield Parkway führt. Dann fahren wir weiter nach Lake Louise, wo wir bei schönem Wetter die beiden Teehäuser besuchen. Am Abend sind alle Camp Grounds bereits ausgebucht, so dass wir uns entschliessen, in einer kleinen Jugendherberge (mit eingener holzbefeuerter Sauna und Kaltbecken im Bach) zu übernachten. |
| 2005-07-13 | Columbia Icefield |
| Weiter geht es nach Süden, dem Parcway entlang. Wir besuchen die interessante Ausstellung beim Visitor Information Center am Columbia Icefield. Danach geniessen wir die Ruhe auf dem Parker Ridge Trail, der uns auf einen schönen Aussichtspunkt in die Gletscherwelt führt. Wieder schlagen wir unser Zelt am Waterfowl Lake im Trockenen auf, da es das Wetter wieder einmal gut mit uns meint. |
| 2005-07-12 | Icefield Parkway |
| Im Tonqin Inn erholen wir uns von den letzten beiden Tagen, essen gemütlich zu Morgen und machen uns dann auf den Weg Richtung Süden dem Icefield Parkway entlang. Die Athabasca Falls sind sehr speziell, da man durch einen nun ausgetrockneten Canyon gehen kann. Da wir auf der Hochzeitsreise sind, übernachten wir am Honeymoon Lake. |
| 2005-07-11 | Mt. Robson - der unnahbare, wunderschöne Berg |
| Gegen Morgen verzieht sich der Regen, und erste Sonnenstrahlen dringen zu uns und beginnen, unser Zelt zu trocknen. Wir frühstücken und machen uns dann auf zu einem weiteren Trail, dem Mum Basin Trail, der uns dem Berg Lake entlang und dann in die Höhe über dem See, später sogar über die Provinzgrenze nach Alberta führt. Und schon bald lichten sich die Wolken noch mehr, und wir sehen zum ersten Mal den Gipfel des Mt. Robson. Was für ein Anblick! Dieser Berg trohnt mayestätisch über dem Berg Lake, und riesige Gletscherströme ziehen vom Gipfel hinunter bis in den See. Entlang unseres Trail bieten sich immer wieder neue Blicke auf diesen gewaltigen Koloss, und wir können fast nicht genug bekommen. So verfliegt die Zeit im nu. Nach fünf Stunden sind wir wieder beim Zelt, essen kurz etwas, packen zusammen und machen uns auf den weiten Rückweg. Dieser ist zwar leichter als der Hinweg, da es bergab geht, aber wir sind schon recht müde, und nur mit letzter Energie erreichen wir fünf Stunden später unser Auto. Nach einer Fahrt zurück nach Jasper geniessen wir in einem edlen Hotel ein wohlverdientes Nachtessen und ein angenehmes, weiches, grosses Bett, in welchem wir unsere müden Glieder wieder erholen. |
| 2005-07-10 | Mt Robson Parc |
| Die Wetteraussichten sind besser - so beschliessen wir, nochmals zum Mt. Robson Parc zu fahren. Der Ranger auf dem Zeltplatz macht uns Mut: jetzt soll die seit zwei Monaten erwartete Wetterwende kommen und der Sommer mit Sonne und hohen Temperaturen stehe vor der Türe. Auch im Mt. Robson Info Center, wo wir uns für eine Übernachtung auf dem Marmot Camp Ground einschreiben, sind die Wetterprognosen nur gut (sunny with some clouds, 30% chance of rain). Auch können wir erste Blicke auf den Mt. Robson erhaschen - nur noch wenige Wolken verdecken den Gipfel. So machen wir uns frohgemut auf den Berg Lake Trail. Doch schon nach einer Stunde ziehen dichte Wolken zusammen, und bald schon beginnt es zu regnen. Zum Glück nicht allzu fest - immerhin bleiben unsere Regenjacken auf dem Rucksack und wir haben neben der feuchtwarmen Hitze von aussen nicht zusätzlich mit Hitze von innen zu kämpfen. Der Weg ist wunderschön, vorbei an vielen Wasserfällen mit tollen Ausblicken auf die umliegende Bergwelt. Trotz nicht besonsers schönem Wetter geniessen wir es in vollen Zügen. Nach 19 Kilometern kommen wir beim Marmot Camp Ground an und stellen unser Zelt im Trockenen auf. Dann unternehmen wir noch einen Ausflug auf einen der zahlreichen Trails, welcher uns hoch über den Berg Lake führt. Nur der Mt. Robson hüllt sich weiter in Wolken. Nach einem feinen Nachtessen legen wir uns müde ins Zelt. In der Nacht dann bricht ein Gewitterregen los, dass wir bald Angst haben, aus dem Zelt geschwemmt zu werden. Aber das Zelt ist dicht und der Zeltplatz sehr gut angelegt, so dass das Wasser ablaufen kann und wir im Zelt weitgehend trocken bleiben. |
| 2005-07-09 | Maligne Canyon und Lake |
| Heute besuchen wir das Maligne-Tal mit seinen beiden Attraktionen: den Maligne Canyon und den See am Talende. Wir bestaunen den Canyon, wie er bis zu 50 Meter tief und nur wenige Meter breit sich in den Fels eingefressen hat. Weit unten hört man mehr als man es sieht das Wasser tosen. Dieser Canyon ist wirklich spektakulär. Beim Maligne Lake regnet es einmal mehr - so sehen wir von der gemäss Postkarten wunderbaren Aussicht nur immer kleine Teile. Trotzdem unternehmen wir einen längeren Trail, der uns dem Seeufer entlang führt und immer wieder neue Ausblicke erlaubt. |
| 2005-07-08 | Auf nach Jasper |
| Es regnet weiterhin - so verzichten wir auf eine weitere Wanderung im Wells Gray. Stattdessen fahren wir richtung Jasper, machen einen kurzen Halt beim Mount Robson, von dem wir so gut wie nichts sehen. Es regnet noch immer kräftig. Bei besserem Wetter wollen wir aber hierher zurückkehren, falls möglich. In Jasper finden wir bald ein Zimmer und fahren weiter zu den Miette Hot Springs, wo wir unsere verspannten Muskeln im warmen Badwasser aufwärmen. |
| 2005-07-07 | Ein weiterer Tag auf dem Clearwater Lake |
| Der Regen, durch welchen wir am Morgen geweckt werden, motiviert uns nicht gerade, aufzustehen und unser Zelt abzubrechen. So essen wir gemütlich zu Morgen (so gut das geht bei diesem Wetter). Später lassen die Regenfälle etwas nach und wir starten zu einer weiteren Runde auf dem Clearwater Lake. Bei viel Wind und beachtlichen Wellen überqueren wir den See, kommen dank Wind im Rücken gut voran und müssen schon bald einmal mehr vor weiteren Regenfällen Zuflucht suchen. Frisch gestärkt paddeln wir dann wieder Seeabwärts zu unserem Zeltplatz, wo wir nochmals herrlich verregnet werden. Tropfnass und müde erreichen wir nach weiteren Regengüssen den Kanuvermieter, kurz bevor der aufbricht, um uns zu suchen: bei diesem Wetter sind wir nicht so vorangekommen, wie wir gehofft haben. Trotzdem haben wir den Tripp sehr genossen und sind bei einem feinen Nachtessen in einer weiteren Ranch wieder zu Kräften gekommen. |
| 2005-07-06 | Kanutripp auf dem Clearwater Lake |
| Wir vertrauen auf die guten Wetterprognosen (sunny, 28 Grad) und mieten für zwei Tage ein Kanu, um den Clearwater Lake so zu erkunden. Kaum losgefahren müssen wir schon vor dem ersten Regenguss flüchten: unter dichten Bäumen in Ufernähe finden wir einigermassen Schutz, und schon nach einer Viertelstunde verziehen sich die Wolken und sogar ein wenig Sonne drückt durch. So können wir uns ein wenig trocknen. Wir paddeln bis zum dritten Camp Ground, wo wir unser Zelt gerade noch im Trockenen aufstellen können, bevor es erneut wie aus Kübeln giesst. Das Nachtessen kochen wir im Regen resp. knapp geschützt durch eine notdürftig aufgehängte Plache. Später drückt nochmals die Sonne durch, und wir können nochmals zwei Stunden bei herrlicher Stimmung und schöner Abendsonne den See ganz für uns allein genissen. |
| 2005-07-05 | Horse Riding |
| Horse Riding ist eine der angebotenen Attraktionen auf der Buffalo Ranche - das wollen wir uns natürlich nicht entgehen lassen und melden uns an für einen kleinen Ausritt. Auf verschlungenen Pfaden durch dichten Wald geht es zu einem kleinen Wasserfall, dem Moul Fall. Dieser ist mit seinen etwa dreissig Metern Höhe recht beachtlich, und ein schmaler Pfad führt bis an den Fuss des Falls. Zurück wieder auf den Pferden - nach den zwei Stunden sind wir ganz froh, absteigen zu können. Am Nachmittag besichtigen wir weitere Attraktionen im Park: die Dawson, Mushbowl und Helmcken Falls. Diese zählen mit weit über 100 Metern zu den höchsten Wasserfällen Kanadas. |
| 2005-07-04 | Den Rockies entgegen |
| Von Anaham Lake, unserem Übernachtungsort nach dem Park fahren wir weiter nach Osten dem Highway 20 entlang nach Williams Lake (ca. 400 km) und dann weiter richtung Cariboo Mountains. Nach einem Verpflegungsstop in Clearwater fahren wir in den Wells Gray Park, wo wir auf der Trophy Mountain Buffalo Range übernachten. |
| 2005-07-03 | Rainbow Ranges |
| Das Gebiet nördlich des Heckmann Pass ist bekannt unter dem Namen Rainbow Ranges und berühmt wegen seines vielfarbigen vulkanischen Gesteins. Wir lassen uns vom Regen und der Kälte nicht abhalten und erwandern einen weiteren nahegelegenen Gipfel mit weiterer Aussicht in die regenbogenfarbigen Hügelketten. Tropfnass, aber sehr glücklich erreichen wir nach vielen Stunden Wanderung wieder unser Auto und damit ein Stück Zivilisation - auch wenn es noch gut 70 Kilometer Dreckstrasse bis zum nächsten Haus zu fahren galt. |
| 2005-07-02 | The Hill - Heckmann Pass |
| Wir brechen nach Osten auf, erwandern einen kleinen Trail am Fuss des sagenumwobenen Heckmanns Pass, staunen über die Pioniere, welche diese Strasse gebaut haben. Auf einer Dreckpiste führt die Strasse steil (bis 18%) bis auf ca. 1500m.u.M. Oben angekommen packen wir Zelt und Essen in den Rucksack und steigen dem Rainbow Range Trail empor hoch bis auf eine herrliche Hochebene am Ende des Trails. Dort schlagen wir das Zelt auf. Vor dem Nachtessen machen wir noch einen kleinen Abstecher (4 Stunden) zu einem nahegelegenen - na ja, so nahe wie es schien, war er nicht - Aussichtspunkt. Bis auf die Mücken, welche den Frieden etwas gestört haben, verbrachten wir nach einem feinen Nachtessen von unserem Camping-Kocher eine herrliche Nacht weit ab von jeder Zivilisation. |
| 2005-07-01 | Rodeo in Bella Cola |
| Vom 1. bis zum 3. Juli findet das grosse Rodeo in Bella Cola statt - Grund für uns, uns zumindest einen Tag das Spektakel anzusehen. Hier sitzen bereits die Dreijährigen im Sattel und reiten Rodeo! |
| 2005-06-30 | Lost Lake Trail |
| Nach einem grösseren Einkauf in einem der wenigen "Supermarket" im Tal machten wir uns zum Lost Lake Trail auf. Eine abenteuerliche Dreckstrasse führt zum Ausgangspunkt, von wo aus ein sehr schöner und relativ einfacher Wanderweg zu einem kleinen See, dem Lost Lake mit Aussichtsplattform über das ganze Tal führt. |
| 2005-06-29 | Bella Cola und Umgebung |
| Im Bella Cola Museum haben wir uns ausgiebig über das Tal und seine Geschichte informieren lassen. Arthur McKinsey ist hier gelandet, als er als erster Weisser Kanada von Osten nach Westen im Landesinneren durchquert hat. Entsprechend geschichtsträchtig ist das Tal und viel gibt es darüber zu erzählen. Wir haben uns selber aufgemacht, das Tal kennenzulernen und sind zuerst einmal einen Trail gewandert, der uns zu einem schönen Aussichtspunkt geführt hat. |
| 2005-06-28 | Inside Passage |
| Knapp haben wir die Fähre erwischt (hat man euch denn nicht gesagt, dass ihr mindestens eine Stunde vor Abfahrt da sein müsst). Vorbei an unzähligen Inseln fahren wir, unterwegs tanzen die Wale um die Fähre, den ganzen Tag und die darauffolgende Nacht, nach Bella Cola, einem kleinen Dorf zuhinterst an einem langen Fjord am Ende des Highway 20. Am naechsten Morgen kommen wir relativ müde dort an und stärken uns für das Erkunden des wunderbaren Bella Cola Valley. |
| 2005-06-27 | Auf nach Norden |
| Nach einem kurzen Besuch im Pacific Rim National Park mit kleinem Rain Forest Trail walk fahren wir in den Norden von Vancouver Island, nach Port Hardy. Hier ist der Ausgangspunkt fuer die Inside Passage, welche wir am nächsten Morgen befahren wollen. |
| 2005-06-26 | Whale Watching |
| Ein weiterer Höhepunkt auf unserer Reise - wir fahren mit einem kleinen Schnellboot der Küste entlang auf der Suche nach Walfischen. Gemäss Beschreibung des Verkäufers ein ruhiges, gemütliches Boot im Gegensatz zu den anderen kleinen Schlauchbooten - na ja, uns reicht dieses Geschüttel. Tatsächlich, nach wenigen Minuten schon verlangsamt das Boot, und der Kapitän zeigt uns eine Kolonie Seehunde auf einer kleinen Insel vor Tofino. Weiter geht es mit Volltempo, und wir werden richtig durchgeschüttelt. Zwischen zwei kleinen Inseln sehen wir einen grossen Grauwal, und später noch einen weiter draussen im Meer. Weiter südlich besuchen wir eine grosse Kolonie Seelöwen. Auf der Rückfahrt haben wir Glück. Unser Kapitän reisst plötzlich das Ruder herum, weil er weit draussen die Fontäne eines Buckelwals entdeckt hat. So kommen wir zweieinhalb Stunden später durchgeschüttelt und reich an Eindrücken wieder ans Ufer von Tofino zurück. |
| 2005-06-25 | Pacific Rim National Park |
| Heute fahren wir zur wilden und sturmgepeitschten Westküste von Vancouver Island. Wir besuchen die Cathedral Grove, einen alten Baumbestand von riesengrossen Red Cedar (bis zu 60m hoch und mehrere Meter dick). In der Hafenstadt Port Albernie decken wir uns mit Verpflegung ein. Weiter geht es entlang von einem Inlet bis hinaus zur Küste, wo wir durch Teile des Pacific Rim National Park hindruchfahren. In Tofino, einer kleinen Hafenstadt ganz am Nordende der Halbinsel, übernachten wir in einem kleinen, gemütlichen B&B. |
| 2005-06-24 | Tall Ships in Victoria |
| So ein Glück! Gerade an diesem Wochenende gastieren die Tall Ship, eine Flotte von über zwanzig zum Teil über hundert Jahre alten Segelschiffe in Victoria. Wir können all die alten Schiffe aus der Nähe bestaunen (zwar nicht von ganz nahe - dafür müsste man mehrere Stunden Schlange stehen). Am Nachmittag buchen wir einen kleinen dreistündigen Segeltörn mit einer alten 55-Fuss-Ketch und sehen so die grossen Schiffe noch vom Wasser her. Ein herrlicher Anblick. Die Nacht verbringen wir einmal mehr im Zelt. |
| 2005-06-23 | Auf nach Vancouver Island |
| Mit der Fähre haben wir nach Vancouver Island übergesetzt. Unser neues Zelt wurde das erste mal ausprobiert und hat uns voll überzeugt. Den späten Nachmittag und Abend verbrachten wir im Butchart Garden. |
| 2005-06-22 | Vancouver - Traumstadt im Westen |
| Heute haben wir uns Downtown Vancouver angesehen, vom Gerichtsgebäude über die Christ Church Cathedral, durch Gastown und Chinatown. Beeindruckend war das Storyeum, eine Art Musical-Theater mit Darstellungen aus der Geschichte Vancouvers und der Gegend. Vom Sea Bus haben wir die Aussicht auf die Skyline genossen. Den Abend haben wir im I-Max im Science Center mit zwei eindrücklichen Filmen verbracht. |
| 2005-06-21 | Die Hochzeitsreise beginnt |
| Früh morgens aus dem Schlaf gerissen, zum Flughafen, via Amsterdam nach Vancouver beginnt unsere Hochzeitsreise spannend und wunderschön. Die Blicke auf Zürich und Umgebung von oben erinnern uns noch knapp an unser Leben "vorher". Bald schon aber ist dies alles hinter uns. Phantastische Gletscherwelten über Grönland, weite Einsamkeit im Kanadischen Norden von oben entführen uns in eine ganz andere Welt. Ein gratis Stadtrundflug über Vancouver zeigt uns unser erstes Reiseziel schon mal etwas von oben. Zwar müde, aber voll neuer Eindrücke geniessen wir den ersten Tag in Vancouver und decken uns erst mal für die weiteren Abenteuer im Mountain Equipment ein. |
| 2005-06-18 | Hochzeitstag! |
| Unser Hochzeitstag - von A bis Z ein traumhafter Tag! Bei schönstem Wetter mit Freunden unterwegs. Wir haben es genossen, und - wie es scheint - unsere Gaeste auch. |
| 2005-06-17 | Noch ein mal schlafen: Alles für unseren grossen Tag ist bereit |
| Morgen ist unser grosser Tag! Alles ist bereit. Wir freuen uns auf all unsere lieben Freunde und Bekannte, um mit ihnen unseren grossen Tag feiern zu können. |
| 2005-06-12 | Auf dem Nussbüel |
| Zum ersten Mal besuchen wir als verheiratetes Paar das Nussbüel, den Ort, an welchem Barbara aufgewachsen ist. Mit dabei sind die Eltern Relly mit Lea und Christa sowie Vreneli Kaudelka. |
| 2005-06-06 | Ziviltrauung in Küsnacht |
| Heute haben wir auf dem Zivilstandsamt Küsnacht geheiratet. Die Zivilstandsbeamtin, Frau Haudenschild, hat uns in einer schlichten und eindrücklichen Feier getraut. Danach wurde das frisch vermählte Paar von Mitgliedern der ETG Erlenbach mit einem Apéro empfangen. Vielen Dank! |